Beschreibung und Auszug

Titel: The Belles - Schönheit regiert

Autor/in: Dhonielle Clayton

Cover: Alexander Kopainski

Reihe: Band 1

Genre: Jugendbuch

Verlag: Planet

ISBN: 978-3-522-50583-3

Preis: E-Book 12,99 €, Hadcover 19,00 €

Status: Werbung | Rezensionsexemplar | Netzwerk Agentur Bookmark

Drei Worte: Blumig, Perfektion, Grausamkeit


Glitzernd, glanzvoll, grausam – willkommen in der Welt der Belles!

Die Welt von Orléans wird von Hässlichkeit bestimmt, und nur die Belles können den Menschen Schönheit verleihen. Camelia ist eine Belle – schön, begehrt, mit magischen Fähigkeiten. Am Königshof will sie allen zeigen, dass sie die Beste ist. Doch hinter den schillernden Palastmauern lauern dunkle Geheimnisse. Camelia erkennt, dass ihre Fähigkeiten viel stärker und gefährlicher sind, als sie es je für möglich gehalten hätte. Sie sind eine Waffe, die sich andere zunutze machen wollen. Daher muss sie sich entscheiden: Soll sie die Tradition der Belles bewahren oder ihr eigenes Leben riskieren, um ihre Welt für immer zu verändern? Das Schicksal der Belles und von Orléans liegt mit einem Mal in ihren Händen …

Titel: The Belles - Schönheit regiert

Autor/in: Dhonielle Clayton

Cover: Alexander Kopainski

Reihe: Band 1

Genre: Jugendbuch

Verlag: Planet

ISBN: 978-3-522-50583-3

Preis: E-Book 12,99 €, Hadcover 19,00 €

Status: Werbung | Rezensionsexemplar | Netzwerk Agentur Bookmark

Drei Worte: Blumig, Perfektion, Grausamkeit

Glitzernd, glanzvoll, grausam – willkommen in der Welt der Belles!

Die Welt von Orléans wird von Hässlichkeit bestimmt, und nur die Belles können den Menschen Schönheit verleihen. Camelia ist eine Belle – schön, begehrt, mit magischen Fähigkeiten. Am Königshof will sie allen zeigen, dass sie die Beste ist. Doch hinter den schillernden Palastmauern lauern dunkle Geheimnisse. Camelia erkennt, dass ihre Fähigkeiten viel stärker und gefährlicher sind, als sie es je für möglich gehalten hätte. Sie sind eine Waffe, die sich andere zunutze machen wollen. Daher muss sie sich entscheiden: Soll sie die Tradition der Belles bewahren oder ihr eigenes Leben riskieren, um ihre Welt für immer zu verändern? Das Schicksal der Belles und von Orléans liegt mit einem Mal in ihren Händen …

Veröffentlicht am 18.02.2019 von Wortklecks

Ein Erfahrungsbericht - Wie ich die Schönheit zurück erlangte

Banner © Authors Assistant

An diesem wundervollen Morgen stand ich auf und wusste, es würde kein guter Tag werden. Wie all die Tage und Wochen zuvor. Aber ich konnte mich in der Öffentlichkeit nicht mehr zeigen und ich hatte kein Geld, um das zu ändern.
Ich setzte mich zu meinem Mann in die Küche und schlug die neueste Zeitschrift auf. Es tat weh all die schönen Menschen zu sehen und sich nicht Zugehörig zu fühlen.
«Dieser Artikel in der Zeitschrift sagt die neuesten Trends voraus. Weiße, reine Haut, Lippen rot wie Blut, einen Lidstrich wie Kleopatra, die Haare hochtoupiert und in bunten Strähnen gelegt. Es ist so frustrierend, dass wir uns das nicht leisten können!»
Ich schmiss das Blatt mit einer Wut von mir, dass es über den Tisch rutschte. Tränen sammelten sich in meinen Augenwinkeln.
«Hmhm.»
«Martin, so schau doch mal!»
Er legte seufzend die Zeitung nieder und blickte mir ins Gesicht. «Und?»
«Wie und? Hast du mich denn nicht angesehen! Wie kannst du da sitzen und ruhig bleiben? Meine Haut – grau wie eine Maus. Meine Haare – zerfallen wie ein Nest aus Stroh. Meine Lippen sind spröde und ich kann das Haus nicht mehr verlassen, ohne mich zu bedecken.»
Ich fuchtelte wild mit den Armen.
«Schatz, du legst zu viel Wert auf die Meinung anderer Leute.»
«Aber Justine und Penelopé ...»
«Du kannst die Beiden nicht ausstehen», unterbrach er mich mit hochgezogener Augenbraue. Manchmal wusste ich wirklich nicht, warum wir verheiratet waren. Die Werte des Lebens lagen in der Schönheit! Das wusste doch jeder.
«Du hast leicht Reden. Unsere letzten Schönheitsmarken hast du genommen. DU bist schön. Aber ich … wie soll ich nur ...» Verzweifelt schlug ich meine Hände vors Gesicht. Ich konnte mich nicht mehr ertragen. Alle waren so viel hübscher als ich. Was hätte ich nur getan, um das zu ändern.
Seufzend beugte sich Martin über den Tisch und nahm meine Hand in seine. «Für mich bist du schön. Und es gibt doch so viele andere Eigenschaften an dir ...»
«Schön?», schrie ich aufgebracht. «Was bringen mir andere Eigenschaften, wenn ich nicht in die Welt hinaustreten kann. Wenn ich mich nicht Zugehörig fühle! Anna-Sophia war gerade erst im Teehaus bei der neuen Belle und hat sich auffrischen lassen. Ihre Haut glänzt und ist so rein, ihr Körper wohlgeformt, ihre Haare in langen Wellen. Sie war schon dauernd auf den Magazinen abgebildet. Und ich?» Ich deutete an mir herunter. Als Martin nicht sofort etwas erwiderte, fing ich an zu schluchzen und rannte aus dem Zimmer. Vorbei an Spiegeln, die meine Hässlichkeit zeigten. Am liebsten hätte ich sie alle zerschmettert!
«Nun warte doch», rief er mir hinterher. «Ich habe ein Geschenk für dich. Eigentlich war es zum Hochzeitstag gedacht, aber wenn du so verzweifelt bist, dann gebe ich es dir schon heute.»
Er stand plötzlich vor mir und hielt eine Schönheitsmarke in die Höhe. Wütend riss ich sie aus seinen Händen.
«Und die gibst du mir erst jetzt?» Ich klammerte mich an sie, drückte sie an mein Herz und eine gewisse Ruhe breitete sich in mir aus. Nun würde alles besser werden! Ich würde wieder schön sein und alle Blicke auf mich ziehen. Ohne ein weiteres Wort rauschte ich an ihm vorbei zum Telefon und rief das Teehaus an, um einen Termin zu vereinbaren.
«Sie haben Glück», sagte die Frau am anderen Ende gelangweilt. «Morgen ist ein Termin frei geworden. 9 Uhr.»
Ich legte auf und rutschte glücklich an der Wand hinunter. Endlich. Das war meine Chance. Ich hatte mir schon ausgemalt wie ich aussehen wollte: nämlich genauso wie im Artikel beschrieben. Das Glücksgefühl hielt den ganzen Tag an und ich konnte es kaum erwarten, in den nächsten Morgen zu starten.

«Was für ein Look schwebt Ihnen vor?», fragte die Belle und breitete ihr Werkzeug auf einem Tisch aus. Sie sah mich abwartend an. Währenddessen drückte mir eine Dienerin eine Tasse mit Bellerosen Tee in die Hand, damit meine Schmerzen bei der Prozedur nicht ins Unermessliche stiegen.
«Ich habe gestern einen Artikel über Schminktipps gelesen. Mein Gefühl sagt mir, das wird der neueste Trend! Ich möchte weiße, reine Haut, Lippen rot wie Blut, einen Lidstrich wie Kleopatra, die Haare hochtoupiert und in bunten Strähnen gelegt.» Entschlossen zeigte ich auf die Blätter, die ich mitgebracht hatte.
Die Belle drehte sich von mir weg und nahm ein paar Dosen zur Hand, schraubte sie auf und besah sich deren Inhalt. Ich entkleidete mich, wusch mich im Bad und ließ mich auf die Liege nieder.
«Ich fange jetzt an», sagte sie und breitete ein Gitternetz auf meinem Gesicht aus. Dann holte sie einen Pinsel und strich meinen Körper mit Bei-Puder ein. Sofort spürte ich die Wärme durch meine Glieder fließen. Es kribbelte und zwickte und mir entkam ein Schrei. Die Prozedur dauerte nicht lange, aber ich spürte nach und nach die Veränderungen.
Als sie fertig war,  strich ich mir über die heiße Stirn und atmete tief aus.
«Einen Spiegel», rief ich aufgeregt und betastete meine neuen Haare, die aufgetürmt auf meinem Kopf waren. Sogleich reichte mir eine Dienerin einen Handspiegel. Ich war absolut begeistert!
«Was für eine Arbeit. Die Frauen werden mich um meine Schönheit beneiden.» Ich drehte mich, bestaunte die bunten Strähnen und meine vollen Lippen.
«Danke, ihr macht mich zur glücklichsten Frau von Orléans!»

Phase 1

Phase 1

Phase 3

Phase 4

Phase 5

Phase 6

Phase 7

Phase 8

Phase 9

Die ultimativen Beautytipps findet ihr bei Seductive Books

Bildquellen der Fotos:
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Kleopatra: https://www.madame.de/kleopatra-687661.html
Lippen: https://www.flaconi.de/rote-lippen-schminken/
Bunte Haare: https://archzine.net/wp-content/uploads/2017/12/bunte-haare-pinker-ansatz-gelbe-l%C3%A4ngen-t%C3%BCrkisblaue-spitzen-lila-spitzen-rosa-str%C3%A4hnen-hochsteckfrusur-dutt-1.jpg
Hochtoupiert : https://www.femelle.ch/beauty/frisuren/traummaehne-in-form-frisuren-fuer-lange-haare-p171/21
Weiße Haut: https://www.madame.de/geschichte-der-kosmetik-686115.html


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Wenn man nur Bücher liest, die jeder liest, kann man auch nur denken, was jeder denkt. - Haruki Murakami

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